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Behandlungsgrundsätze der Liebscher & Bracht Schmerztherapie

Hier finden Sie einen kurzen Überblick zur Schmerztherapie nach Liebscher & Bracht.

  • Definition: Die Schmerztherapie setzt sich zusammen aus dem Drücken von Schmerzpunkten („Osteopressur“), speziellen Dehnübungen („Engpassdehnung“), Faszienmassage mit Faszienrollen („Faszienrollmassage“) sowie regelmäßiger Teilnahme an einer Übungsgruppe („Engpassdehnungsübungsgruppe“).
  • Anwendungsgebiete: Schmerzen, die aufgrund muskulär-faszialer Fehlspannungen entstanden sind. Hauptursachen dafür sind Fehlbelastung und/oder Haltungsfehler sowie zu wenig Bewegung. Zu den Einsatzgebieten zählen beispielsweise verschiedene Arten von Gelenk- und Rückenschmerzen, Verspannungen sowie Kopfschmerzen, die von Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich herrühren.
  • Kontraindikationen: Schmerzen, die beispielsweise durch einen Tumor oder durch eine Verletzung entstanden sind, können mit dieser Methode nicht behandelt werden.
  • Kosten: Krankenkassen tragen die Kosten in der Regel nicht. Da die Preise variieren können, sollten Sie sich vor Therapiebeginn ein individuelles Angebot einholen.
  • Wer darf die Therapie anbieten?: Die „Liebscher & Bracht Schmerztherapie“ ist ein geschützter Begriff und darf in dieser Form nur von Behandlerinnen oder Behandlern angeboten werden, die die viertägige Ausbildung absolviert haben und dies entsprechend nachweisen können.
  • Hinweis: Bislang fehlen wissenschaftliche Belege zur Wirksamkeit der „Liebscher & Bracht Schmerztherapie“ und Sie sollten vorab ärztlichen Rat dazu einholen, ob diese Form der Schmerztherapie in Ihrem Fall sinnvoll sein könnte